Uster ersetzt «Stadtrat im Dialog» durch neues Format
Austausch zwischen Bevölkerung und Politik
Dem Stadtrat persönlich seine dringendsten Fragen stellen: Bisher war dies in Uster bei der Veranstaltung «Stadtrat im Dialog» möglich – aber nicht mehr lange.
Einmal pro Jahr stellte sich der Ustermer Stadtrat den kritischen Fragen der Bevölkerung. An der Veranstaltung «Stadtrat im Dialog» konnten sich die Einwohnerinnen und Einwohner mit ihren persönlichen Anliegen direkt an die Regierung wenden. Doch jetzt hat der Stadtrat das Format abgeschafft und einen neuen Anlass ins Leben gerufen.
Das, obwohl der Politanlass über die vergangenen Jahre verhältnismässig gut besucht wurde. 2023 liessen sich gut 120 Personen blicken, 2024 waren es rund 80. Über die beiden vergangenen Jahre gingen im Vorfeld der Veranstaltung 70 respektive 30 schriftliche Fragen ein. Doch weshalb stampft der Ustermer Stadtrat dieses Format trotzdem ein?
Der Stadtrat hat die städtischen Veranstaltungen auf Wirkung und Kosten hin überprüft – erstmals seit 2016. Grund dafür seien regelmässige Überprüfungen der Leistungen und Angebote der Stadt. «Dabei zeigte sich: Das Format ‹Stadtrat im Dialog› erreicht seine Ziele trotz grossem Aufwand nicht mehr», schreibt Stadtpräsidentin Barbara Thalmann (SP) auf Anfrage. Es sei nicht gelungen, mehr und neue Bevölkerungsgruppen zu erschliessen.
