Gesellschaft

Gschwader: Grundsteinlegung für die Schule von morgen

Die Arbeiten für die Erweiterung der Tagesstrukturen und die Sanierung der Turnhalle im Schulhaus Gschwader in Uster haben begonnen. Mit einer feierlichen Grundsteinlegung erfolgte am Dienstag der offizielle Baustart.

Gschwader: Grundsteinlegung für die Schule von morgen

Umbau hat begonnen

Die Arbeiten für die Erweiterung der Tagesstrukturen und die Sanierung der Turnhalle im Schulhaus Gschwader in Uster haben begonnen. Mit einer feierlichen Grundsteinlegung erfolgte am Dienstag der offizielle Baustart.

Am Dienstag fand im Schulhaus Gschwader die feierliche Grundsteinlegung für die Erweiterung der Tagesstrukturen und die Sanierung der Turnhalle statt. Die Bauarbeiten auf dem Areal laufen aber bereits seit diesem Januar. Bis Anfang 2027 sollen sie abgeschlossen sein.

Im Zentrum der Feier standen die Kinder der Schuleinheit Gschwader. Sie präsentierten Beschreibungen zum aktuellen Schulbetrieb auf bunt gestalteten Blättern. Die gesammelten Themen wurden anschliessend in einer Zeitkapsel vergraben und als Botschaft an kommende Generationen im Fundament des neuen Schulraums verankert.

Photovoltaikanlage auf erdbebensicherem Gebäude

Im Rahmen der Bauarbeiten wird auch das Turnhallengebäude aus dem Jahr 1962 saniert: Die Erdbebensicherheit und die Energieeffizienz werden verbessert, ausserdem wird eine Photovoltaikanlage installiert.

Auch der Bereich der schulergänzenden Betreuung wird ausgebaut. An Spitzentagen besuchen mittlerweile über 80 Kinder das Angebot. Gleichzeitig steigt die Nachfrage weiter. Die heutigen Räume könnten die wachsende Zahl an Kindern nicht aufnehmen und seien auch nicht mehr zeitgemäss, heisst es in einer Medienmitteilung der Schule.

Zusätzlich entstehen flexibel nutzbare Räume, die ausserhalb der Betreuungszeiten als Gruppenräume oder Lernateliers dienen. Ein neuer Lift soll den hindernisfreien Zugang ermöglichen.

Umbau kostet mehr als 11 Millionen Franken

Rund um das Gebäude werden auch die Aussenräume aufgewertet. Entlang dem Sportplatz entsteht ein geschützter Laubengang, der bei Sonne und Regen genutzt werden kann. Neue Treppenstufen zum Sportplatz sollen eine kleine Tribüne zum Sitzen, Zuschauen und Spielen bilden.

Auch der Pausenplatz wird teilweise neu gestaltet und erhält zusätzliche Spielgeräte und mehr Grünflächen. Die aufgewerteten Aussenräume stehen ausserhalb der Schulzeiten der Bevölkerung ebenfalls offen.

Für Schulpräsidentin Patricia Bernet (SP) ist besonders das Lernen im Freien zentral: «Kinder brauchen Raum, um sich zu bewegen, zu spielen und die Welt zu entdecken: im Unterricht, beim Sport, in der Betreuung und draussen. Deshalb investieren wir bewusst in vielfältige Lern- und Aussenräume.»

Das Bauprojekt geht auf den Volksentscheid vom 24. November 2024 zurück. Mit 69 Prozent Ja-Stimmen war der Baukredit von 11,57 Millionen Franken angenommen worden.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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