Die Aatal-Doppelspur gerät aufs Abstellgleis
Finanzierung und Rechtsstreit ungelöst
Eigentlich hätte nächstes Jahr der Ausbau der Bahnstrecke zwischen Uster und Aathal beginnen sollen. Doch der Bund will seine Finanzspritze erst später aufziehen. Und dann sind da noch die Verfahren mit Anwohnern und der Stadt Uster.
Im Sommer 2025 zeichnete sich schon deutlich ab, wo der zweite Schienenstrang durchs Aatal führen sollte. Farbige Pflöcke markierten die Streckenführung für den Doppelspurausbau zwischen den Bahnhöfen Uster und Aathal. Die SBB planen, ihr Angebot im Raum Dübendorf und Wetzikon auszubauen. Dafür muss aber der heute nur einspurige, 3,5 Kilometer lange Engpass beseitigt werden. Befahren wird diese Strecke von S-Bahnen sowie einzelnen Güter- und Dienstzügen. 2017 rollten auf diesem Abschnitt täglich 242 Züge.
Neun Einsprachen
Das Grossprojekt lag letztes Jahr öffentlich auf, und alle betroffenen Anwohner und Grundeigentümer konnten sich dazu äussern. Insgesamt neun Einsprachen gingen damals beim Bundesamt für Verkehr ein.

