Die Pflöcke für die Doppelspur durchs Aatal sind eingeschlagen
Grossprojekt zwischen Uster und Aathal
Die Bahn braucht zwischen den Bahnhöfen Uster und Aathal mehr Platz. Dabei verdrängt sie Häuser, Autos, Wege, Bäume und einen Tennisplatz.
Seit Kurzem sind sie zwischen den beiden Bahnhöfen Uster und Aathal zu Hunderten zu sehen: farbige Pflöcke links und rechts der Gleise. Orange, Rot und auch Gelb verheissen dabei für Grundeigentümer nichts Gutes. Denn der Ausbau auf die Doppelspur in diesem Abschnitt braucht Platz.
Orange Pfosten markieren die Lage der geplanten Gleise, rote stehen für Rampen, Stützmauern, Lärmschutzwände oder Böschungen. Und gelbe kennzeichnen Rodungen, die für den Bau des zweiten Gleises durchs Aatal nötig sind.
Die SBB planen, ihr Angebot im Raum Dübendorf und Wetzikon auszubauen. Dafür muss aber der heute nur einspurige, 3,5 Kilometer lange Engpass beseitigt werden. Befahren wird diese Strecke von S-Bahnen sowie einzelnen Güter- und Dienstzügen. 2017 rollten auf diesem Abschnitt täglich 242 Züge.

