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Eine Passerelle soll den Bahnhof Effretikon stufenfrei machen

Schlecht platzierte Rampen stellen bis heute am Bahnhof Effretikon eine Herausforderung dar. Die SBB planen nun als Übergangslösung den Bau einer Passerelle mit Aufzügen.

Wie kommt man von einem Perron zum anderen, wenn man nicht Treppen steigen kann? Die beim heutigen Bushof (links unten im Bild) geplante Passerelle soll Abhilfe schaffen.

Foto: Simon Grässle

Eine Passerelle soll den Bahnhof Effretikon stufenfrei machen

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Der erschwerte Zugang zu den Perrons am Bahnhof Effretikon sorgt seit Jahren für Ärger. Die SBB planen nun als Übergangslösung den Bau einer Passerelle mit Aufzügen.

Der Weg von der Hauptunterführung zu den Perrons am Bahnhof Effretikon ist derzeit nicht stufenfrei. Damit erfüllt der Bahnhof die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes nicht. Die langen Umwege für Menschen mit Kinderwagen, Senioren oder Rollstuhlfahrer sorgen seit Jahren für Kritik und sind wiederholt Thema in Politik und Bevölkerung.

Nun planten die SBB eine Passerelle auf der Höhe des heutigen Bushofs, gibt Illnau-Effretikon in einer Medienmitteilung bekannt. Im Zuge der Effretiker Zentrumsplanung soll der Bushof von der Süd- auf die Nordseite des Bahnhofs verlegt werden.

Vorgesehen sind demnach Aufzüge zu den Perrons, die Reisenden künftig einen hindernisfreien Zugang zu den Zügen ermöglichen sollen. Nach heutigem Stand sollen die Massnahmen nach Abschluss der Planungs- und Genehmigungsverfahren bis Anfang 2030 realisiert werden.

Es kann noch dauern

Die nun geplante Passerelle ist jedoch nur als Provisorium gedacht. Langfristig sei eine umfassende Umgestaltung des denkmalgeschützten Bahnhofs sowie der Gleis- und Perronanlagen vorgesehen.

Diese könne jedoch erst nach Abschluss der Ausbauten im Zusammenhang mit dem Projekt «Mehrspur Zürich–Winterthur» mit dem Brüttenertunnel umgesetzt werden. Die SBB rechnen mit einer Bauzeit von rund zehn Jahren. Der Traum vom benutzerfreundlichen Bahnhof kann somit noch eine Weile dauern.

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