«Das ist jetzt unser Zuhause»: So geht es im «Speck» über den Winter weiter
Sabrina Gisler und Markus Zürcher verloren durch einen Brand im Juli «ihr» Restaurant im Speck. Das provisorische Zelt ist nun winterfest – eine Entscheidung, die Sicherheit vermittelt.
Die Flammen auf dem Flugplatz Speck in Fehraltorf waren verheerend: Das Restaurant im Speck brannte im Sommer bis auf die Grundmauern nieder. Ein wortwörtlich schwarzer Tag für das Pächterpaar Sabrina Gisler und Markus Zürcher – sie verloren einen Ort, dessen Leitung sie erst gerade übernommen hatten. Auf die Frage, wie es ihr geht, antwortete Gisler damals sehr direkt: «Beschissen.»
Vier Monate später, am selben Ort. Der Geruch von angebratenen Zwiebeln liegt in der Luft. Vom abgebrannten Restaurant ist nichts mehr übrig; die Brandüberreste wurden weggebracht. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite, auf der Terrasse der Bar Windy Corner, steht ein Festzelt, davor eine Tafel. «Herzlich willkommen im Speck» steht darauf. Durch die Tür mit Glaseinsatz betritt man eine provisorische, aber warme und helle Gaststätte – das neue beziehungsweise vorübergehende Restaurant im Speck.
Markus Zürcher und Sabrina Gisler sind gut gelaunt an diesem Mittwochvormittag. Das Pächterpaar begrüsst die ankommenden Gäste und winkt jenen zu, die das Provisorium verlassen.

