Aus dem Team an die Spitze: So leiten sie den «Speck» in Fehraltorf
Nach Jahren als rechte Hand steht sie nun selbst an vorderster Front: Sabrina Gisler übernimmt mit ihrem Partner die Leitung des Restaurants Speck in Fehraltorf. Ein Neuanfang, der auf vertrauten Werten aufbaut.
Die Rotoren des Helikopters sind ohrenbetäubend laut. Mit jeder Umdrehung steigert sich der Lärmpegel, bis er die Gespräche auf der Terrasse des Restaurants Speck in Fehraltorf endgültig verschluckt. Langsam hebt der Helikopter ab und verschwindet in unbekannte Richtung. Ruhe kehrt ein. Die Gäste lehnen sich zurück und nehmen ihre Gespräche wieder auf.
Sabrina Gisler hat sich längst an die Geräuschkulisse gewöhnt. Die ausgebildete Köchin und Hotelfachfrau arbeitet seit 15 Jahren im «Speck», hat einst als Aushilfe dort begonnen – und ist nun seit einigen Monaten auch Geschäftsführerin und Inhaberin des Lokals.
Damit tritt sie die Nachfolge von Cheyenne Kessler an und indirekt auch jene von Chrigi Kessler. Er hat das Restaurant im Jahr 2000 eröffnet und mit Herzblut geführt, bis er 2020 mit 60 Jahren dem Krebs erlag. Danach übernahm seine Tochter Cheyenne die Führung des Restaurants. An ihrer Seite: Sabrina Gisler, die Kessler in die Welt der Gastronomie einführte.
Nun ist die 42-jährige Sabrina Gisler die Tätschmeisterin – gemeinsam mit ihrem Partner Markus Zürcher. Cheyenne Kessler hat sich mit der Betriebsübergabe im Januar vollständig aus dem «Speck» zurückgezogen. Sie führte eine Zeit lang ein neues Restaurant in Pfaffhausen, das im März aber wieder schloss; Grund dafür sind gesundheitliche Probleme ihrer Tochter.

