Abo

Gesellschaft

Zwei Petitionen von den Ortsparteien

Nur wenige Egger wehren sich gegen Deponien

Die Egger Parteien wollen keine zusätzliche Deponie auf Gemeindeboden. Doch sie können nur wenige Einwohner für ihren Protest gewinnen.

Nur wenige Egger wehren sich gegen Deponien

Zwei Petitionen von den Ortsparteien

Es hätte ein Sturm der Entrüstung werden sollen, doch es ist bei einem Lüftchen geblieben: Nur 365 Egger stellen sich gegen die Deponiepläne des Kantons.

Im April 2024 sorgte die Baudirektion für grossen Unmut im Oberland. Von der damals vorgestellten Zürcher «Gesamtschau Deponien» hatten sich einige Oberländer erhofft, dass der eine oder andere Deponiestandort aus der Planung verschwinden würde. Doch das Gegenteil ist der Fall. Laut den Plänen von Regierungsrat Martin Neukom (Grüne) soll das Gebiet zwischen dem Greifensee und Rüti kantonsweit die höchste Dichte an Deponien erhalten. Über ein Viertel aller Standorte liegt in der Region.

Egg voller Deponien

Absolut einmalig ist die Situation in der Gemeinde Egg: Zu den drei schon im Richtplan verzeichneten Standorten soll noch ein vierter hinzukommen. Keine andere Zürcher Gemeinde weist eine derartige Dichte auf.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.