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Politik

Vier Oberländer Gemeinden wehren sich gegen neue Deponien

Viermal ein Nein und nur ein Ja: Neue Deponiestandorte in der Region werden von den betroffenen Gemeinden mehrheitlich abgelehnt.

Vier Oberländer Gemeinden wehren sich gegen neue Deponien

Opposition gegen Pläne des Kantons

Mit fünf zusätzlichen Deponien würde die Region kantonsweit zur grössten Lagerstätte. Egg, Lindau, Hinwil und Maur lehnen die Pläne des Kantons ab.

Vor knapp einem Jahr stellte der Zürcher Baudirektor Martin Neukom (Grüne) seine «Gesamtschau Deponien» vor. Und diese sieht neben den zwei bereits in Betrieb stehenden und vier weiteren im Richtplan eingetragenen Standorten im Zürcher Oberland gleich nochmals fünf neue vor. Diese betreffen Egg, Maur, Hinwil, Lindau und Volketswil. Würden alle in den Richtplan aufgenommen, erhielte das Gebiet zwischen dem Greifensee und Rüti kantonsweit die höchste Dichte an Deponien.

Auf einer Karte sind verschiedene Punkte eingezeichnet.
Die blau eingezeichneten Deponien sind bereits im Richtplan festgesetzt und teilweise auch schon realisiert. Die grünen Standorte sollen nach Meinung der Baudirektion neu in den Richtplan aufgenommen werden. Die orangen Dreiecke bezeichnen mögliche Standorte gemäss dem früheren Bericht 2014.

Nachdem einige Gemeinden schon kurz nach Bekanntwerden der Pläne Kritik an den Absichten des Kantons geäussert hatten, ist diese in der offiziellen Vernehmlassung nun meist in Ablehnung übergegangen.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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