Vier Oberländer Gemeinden wehren sich gegen neue Deponien
Opposition gegen Pläne des Kantons
Mit fünf zusätzlichen Deponien würde die Region kantonsweit zur grössten Lagerstätte. Egg, Lindau, Hinwil und Maur lehnen die Pläne des Kantons ab.
Vor knapp einem Jahr stellte der Zürcher Baudirektor Martin Neukom (Grüne) seine «Gesamtschau Deponien» vor. Und diese sieht neben den zwei bereits in Betrieb stehenden und vier weiteren im Richtplan eingetragenen Standorten im Zürcher Oberland gleich nochmals fünf neue vor. Diese betreffen Egg, Maur, Hinwil, Lindau und Volketswil. Würden alle in den Richtplan aufgenommen, erhielte das Gebiet zwischen dem Greifensee und Rüti kantonsweit die höchste Dichte an Deponien.
Nachdem einige Gemeinden schon kurz nach Bekanntwerden der Pläne Kritik an den Absichten des Kantons geäussert hatten, ist diese in der offiziellen Vernehmlassung nun meist in Ablehnung übergegangen.
