Wirtschaft

Sushi Take-away expandiert

Tiny Fish neu auch in Uster vertreten

Nach zahlreichen Filialen in der Stadt Zürich zieht es die Sushi-Kette Tiny Fish erstmals auch ins Zürcher Oberland.

Tiny Fish neu auch in Uster vertreten

Sushi Take-away expandiert

Nach zahlreichen Filialen in der Stadt Zürich zieht es die Sushi-Kette Tiny Fish erstmals auch ins Zürcher Oberland.

Sushi-Liebhaber aufgepasst: Seit neuestem gibt es am Bahnhof Uster eine Tiny-Fish-Filiale. Das noch junge Unternehmen bietet Sushi-Rollen und weitere Gerichte zum Take-away an.

«Unsere Mission ist es, qualitativ hochwertiges Sushi für alle anzubieten», sagt Tobias Bischoff, Mitgründer von Tiny Fish. Das Sushi wird mit Bio-Lachs und Thunfisch aus Angelfang zubereitet. Eine Rolle besteht aus acht Stücken und kann ab Fr. 8.50 gekauft werden. Die veganen Rollen gehen schon ab Fr. 7.50.

Einen Sushi-Lunch oder Sushi-Znacht gibt es für weniger als 20 Franken. «So soll sich wirklich jeder und jede gutes Sushi leisten können», erklärt Bischoff.

Um Food Waste möglichst zu verhindern, gibt es 30 Minuten vor Ladenschluss jeweils 50-Prozent-Rabatt-Aktionen, damit auch die letzten Reste verkauft werden können. Ausserdem werden «Too good to go»-Pakete angeboten.

Keine Sitzplätze, dafür aber preiswert

Solche vergleichsweise niedrigen Preise für Sushi kann Tiny Fish vor allem durch das Take-away-Konzept, eine kleinere Karte und einer Zentralküche in Zürich garantieren: Da nur kleine Verkaufsflächen ohne Infrastruktur wie Küche und Sanitäranlagen für die Gäste gemietet werden müssen, kann viel Geld gespart werden. Deshalb gibt es in der Filiale in Uster auch keine Sitzplätze. Die Zentralküche in Zürich bereitet das Sushi für alle Filialen vor. Das kostet weniger, als wenn jeweils direkt vor Ort gekocht werden müsste.

So hebt sich die Tiny-Fish-Filiale in Uster auch vom direkten Nachbarn, dem Nooch, ab. Beide bieten Sushi und andere japanische Speisen an, aber an andere Zielgruppen. Das Nooch lädt mit grossem Sitzbereich und Terrasse zum gemütlichen Verweilen ein, Tiny Fish richtet sich eher an Leute, die noch kurz auf dem Weg nach Hause oder an den See eine preiswerte Verköstigung suchen. Bischoff hofft deshalb, dass sich die Nachbarn gegenseitig ergänzen: «Gemeinsam könnten wir Sushi im Zürcher Oberland bekannter und beliebter machen», führt er aus.

Tiny Fish ist bisher vor allem in der Stadt Zürich bekannt. Aber auch in Baden, Bern und Zug ist die Kette vertreten. Die neue Filiale in Uster soll das Sushi-Angebot nun auch in die Agglomeration und ins Oberland bringen. Sushi für alle gilt eben auch für die Leute, die ausserhalb der Stadt Zürich wohnen.

Die Filiale in Uster ist seit dem 19. Oktober geöffnet, bisher seien die Rückmeldungen der Kundschaft und Passanten durchaus positiv gewesen. Mit dem Tiny Fish gibt es also ein weiteres asiatisches Essensangebot in Uster. Tobias Bischoff ist nun gespannt, wie der neue Standort anläuft.

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