Mitarbeitende des GZO Wetzikon sollen Gläubiger bearbeiten
Tage der Entscheidung
Es ist ein Kampf um jede Stimme. Das GZO Spital ruft jetzt Mitarbeitende dazu auf, Gläubiger anzurufen und sie vom Sanierungsplan zu überzeugen.
In einer Woche treffen sich die Gläubiger der GZO AG in Uster zur Gläubigerversammlung. Noch bis zum 7. November können sie dem Sanierungsplan des Wetziker Regionalspitals zustimmen oder auf die Stimmabgabe verzichten, was gleichbedeutend mit einem Nein ist.
Befürworter und Gegner des Sanierungsplans sind daran, ihre Reihen zu schliessen. Den Anfang hatten grosse institutionelle Anleger im September gemacht. Sie liessen einen Brief an GZO-Verwaltungsratspräsident Andreas Mika und die Sachwalterkanzlei Wenger Plattner ans Finanzportal «Inside Paradeplatz» durchsickern. Inhalt: ein Ultimatum.
Dem offiziellen Sanierungskonzept könne man «nach heutigem Stand nicht zustimmen», heisst es im Schreiben, das die Postfinance am 9. September versandte. Flankiert wird die Staatsbank, die rund 50 Millionen Franken in die ausstehende 170-Millionen-Anleihe der GZO AG investiert haben soll, von Helsana, Visana, Helvetia, Syz Asset Management sowie den Pensionskassen von Bund (Publica), Post und Roche.

