Strompreise sinken – Pfäffikon ist günstigste Gemeinde im Oberland
Preisentwicklung im Oberland
Die Strompreise in der Schweiz sinken 2027 im Durchschnitt um 4 Prozent. Hier sehen Sie, was das für Ihre Gemeinde bedeutet – und wo der Strom in der Region am teuersten ist.
Zum dritten Mal in Folge sinken die Preise für Strom in der Schweiz. Gemäss den Berechnungen der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (Elcom) bezahlt ein typischer Haushalt für den Strom im Jahr 2027 im Durchschnitt (Median) 26,5 Rappen pro Kilowattstunde (Rp./kWh). Das sind auf ein Jahr gerechnet 53 Franken weniger als 2026.
Nachdem Russland im Frühjahr 2022 sein Nachbarland Ukraine angegriffen hatte, schossen die Preise für Strom und Gas in ganz Europa in die Höhe. Ein Jahr später hatte sich die Lage am Energiemarkt zwar wieder entspannt. Da aber viele Versorgungsunternehmen Strom und Gas lange im Voraus einkaufen, kamen die gesunkenen Grosshandelspreise mit Verzögerung bei Haushalten und Unternehmen an. Erst seit 2025 sinken die Tarife wieder auf breiter Front.
Die meisten Oberländer beziehen ihren Strom von den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ), unter anderem in Bäretswil, Egg, Hinwil, Illnau-Effretikon und Volketswil. Um die Tarife zu vergleichen, nehmen wir wie im Vorjahr eine 4-Zimmer-Wohnung mit Elektroherd und Elektroboiler, 4500 kWh/Jahr (Standardtarif,
Kategorie H3).

