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Wirtschaft

Pegel auf Rekordtief

Trockenheit bringt Greifensee-Schifffahrt zunehmend in Bedrängnis

Weil Niederschläge nach wie vor Mangelware sind, sinken auch die Pegelstände der Gewässer weiter. Beim Greifensee sind es pro Tag zwischen zwei und fünf Zentimeter.

Trockenheit bringt Greifensee-Schifffahrt zunehmend in Bedrängnis

Pegelstand auf Rekordtief

Weil Niederschläge nach wie vor Mangelware sind, sinken auch die Pegelstände der Gewässer weiter. Beim Greifensee sind es pro Tag zwischen zwei und fünf Zentimeter.

Die sinkenden Pegelstände der Gewässer haben unmittelbare Auswirkungen auf die Schifffahrt in der Region: Auf dem Greifensee können die Stege in Fällanden und Mönchaltorf bereits seit Mitte Juli nicht mehr angefahren werden. Auch beim Zürichsee mussten die Routen der Kursschiffe angepasst werden.

Momentan sinkt der Pegelstand des Greifensees täglich um zwei bis fünf Zentimeter. Grund dafür ist ausserdem die starke Verdunstung aufgrund der Hitze. Gleichzeitig fliesst über Aa und Aabach kaum neues Wasser in den See. Aktuell liegt der Pegelstand bei 434,5 Metern über dem Meer (Stand 12. August).

Beim Steg in Maur (hier fährt das Kursschiff Niederuster–Maur): Im Vordergrund des Bilds liegt ein Uferbereich, der mit vielen Steinen, Treibholz und Muschelschalen bedeckt ist. Einige der Steine sind moosbewachsen, was auf eine feuchte Umgebung hindeutet. Das Wasser ist klar, und man kann den Grund erkennen, der mit kleinen Kieselsteinen und weiteren organischen Materialien wie Blättern und Zweigen gesprenkelt ist. Kleine Wellen plätschern sanft gegen das Ufer und erzeugen leichte Schaumbildung.
Noch kann der Steg in Maur bedient werden.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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