Greifensee-Schiffe fahren weiter – die Herausforderungen bleiben
Betrieb bis 2028 gesichert
Der Untergang ist abgewendet. Die Gemeinden im Bezirk Uster greifen der Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee unter die Arme. Einzig Egg knausert.
Die Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee (SGG) navigiert in unruhigen Gewässern. Die Passagierzahlen sind seit Jahren rückläufig, das kleine Unternehmen schreibt rote Zahlen.
Von 2020 bis 2024 hatte die SGG Verluste von insgesamt knapp 800’000 Franken eingefahren, allein im Jahr 2024 betrug der Jahresverlust knapp 250'000 Franken. Das Genossenschaftskapital ist auf 850'000 Franken gesunken. Die Jahresrechnung für das vergangene Jahr liegt noch nicht vor, budgetiert ist ein Minus von 85'000 Franken.
Was stark auf die Jahresergebnisse drückt, sind Rückstellungen für die vorgeschriebenen turnusgemässen Revisionen der Flotte. Die beiden grösseren Schiffe, «Stadt Uster» und «David Herrliberger», müssen dazu mit grossen Kränen aus dem See gehoben werden – das kostet jedes Mal einen sechsstelligen Betrag.

