Schifffahrt auf dem Greifensee braucht weiter die Hilfe der Gemeinden
Jahresbilanz der SGG
Auch im letzten Jahr fuhren weniger Passagiere mit den Schiffen der Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee. Jetzt soll die Trendwende erfolgen.
Die Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee (SGG) kämpft mit immer weniger Passagieren und roten Zahlen. Nun sucht sie aktiv Hilfe: Sie möchte, dass ihre Rundfahrten in das Tarifsystem des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) aufgenommen werden. Ein entsprechendes Gesuch sei in Arbeit, sagt SGG-Verwaltungsratspräsident Gianluca Di Modica.
Mit der Aufnahme in den ZVV-Tarifverbund könnte die SGG ihre Rundfahrten deutlich günstiger anbieten – und zu den gleichen Konditionen wie ihre Konkurrenz auf dem Zürichsee: Statt für aktuell 32 Franken (beziehungsweise 16 Franken mit Halbtax) könnten Passagiere künftig für Fr. 9.20 (beziehungsweise Fr. 4.60) eine Rundfahrt buchen.
«Wir brauchen gleich lange Spiesse wie unsere Mitbewerber», findet der Verwaltungsratspräsident. Bisher ist nur der Linienkurs Maur–Uster Teil des ZVV-Tarifsystems.
