Der Skilift Oberholz-Farner in Wald kämpft ums Überleben
Immer weniger Schnee, immer weniger Betriebstage: Auch für den Skilift Oberholz-Farner unterhalb des Guntlibergs ist das ein Problem. Eine Interessengemeinschaft hofft auf eine wegweisende Gemeindeversammlung.
1954 gründeten ein paar Gewerbetreibende gemeinsam die Skilift AG Oberholz-Farner, bauten einen Lift und nahmen ihn noch im selben Jahr in Betrieb. 40 Jahre später blieben optimale Schneeverhältnisse immer häufiger aus. Der Lift überlebte seit den 1990er Jahren nur noch dank einiger Idealisten.
Situationsbedingt müssten Skiliftbetreiber inzwischen statt «I’m Dreaming of a White Christmas» eher «I’m Dreaming of a White Winter» singen. Wie es im kommenden Winter um den Schnee stehen wird, ist noch nicht vorherzusehen. Es darf aber angenommen werden, dass die glorreichen Schneewinter mit Blick auf die schmelzenden Gletscher in Bergregionen auch im Oberland grösstenteils der Vergangenheit angehören.
Mit diesem Umstand haben die Skilifte in der Region bereits länger zu kämpfen. Darunter die Skilift AG Oberholz-Farner, deren künftige Existenz 71 Jahre nach der Inbetriebnahme des Skilifts in den Sternen steht. Um das kleine Skigebiet nicht opfern zu müssen, träumt die Interessengemeinschaft Skilift Oberholz-Farner mit ihren 140 Mitgliedern von einer alternativen Ganzjahresnutzung.

