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Neue Gastro-Pläne

Fischenthal erhält neue Pächterinnen für die «Blume»

Seit neun Monaten ist die «Blume» in Fischenthal verwaist. Nun wollen zwei Schwestern das Gasthaus aus dem Dornröschenschlaf holen.

In Fischenthal versuchen zwei neue Pächterinnen ihr Glück mit der «Blume». (Archiv)

Foto: Mirjam Müller

Fischenthal erhält neue Pächterinnen für die «Blume»

Seit neun Monaten ist die «Blume» im Fischenthaler Zentrum verwaist. Nun wollen zwei Schwestern das Gasthaus aus dem Dornröschenschlaf holen.

«Restaurant Blume verliert den Pächter», «Noch immer kein Pächter für Fischenthaler ‹Blume›» – Schlagzeilen wie diese gehören in Fischenthal mittlerweile zum Alltag. In den letzten Jahren gab es immer wieder Versuche, das Traditionslokal im Dorfzentrum zu beleben und mit neuen Ideen voranzubringen.

Zuletzt musste der erfahrene Gastronom Mathias Krähenmann gesundheitsbedingt das Handtuch werfen. Er hatte das Gasthaus anderthalb Jahre geführt. Seit Mitte Dezember 2024 ist dieses verwaist und der Gemeinderat auf Nachfolgersuche. Denn die «Blume» gehört der Gemeinde.

Man sieht einen Mann in Kochbekleidung, der an einem Tisch sitzt.
Mathias Krähenmann kümmerte sich bis Ende 2024 um die Gäste in der «Blume». (Archiv)

Nun ist eine Lösung gefunden, wie im monatlichen Newsletter zu lesen ist. Ab dem 1. Dezember übernehmen die Geschwister Angela Gander und Fabienne Beuret das Lokal. Sie planen, dieses noch vor Weihnachten unter dem Namen «Bistro Blume» wiederzueröffnen.

Zwei bekannte Gesichter

Mit ihrem neuen Konzept wollen sie das Lokal zu einem «niederschwelligen Treffpunkt für alle Generationen im Zentrum der Gemeinde» entwickeln. Im Newsletter ist diesbezüglich die Rede von einem flexibel gestalteten Angebot, das laufend an die Bedürfnisse der Bevölkerung angepasst wird, und von der Durchführung kleinerer Veranstaltungen.

Zudem streben die Schwestern eine Zusammenarbeit mit den Vereinen an, damit die «Blume» eine Bereicherung des Dorflebens wird. Dabei spielt den beiden in die Hände, dass sie in Fischenthal keine Unbekannten sind. Von 2020 bis 2022 betrieb Angela Gander zusammen mit ihrem Mann Urs das Schwimmbad Steg, in der «Badi-Beiz» erhielten die beiden unter anderen Unterstützung von Fabienne Beuret.

Man sieht das fünfköpfige Team der Badi Steg.
Fabienne Beuret (links) und Angela Gander (Mitte) – hier mit dem Team der Badi Steg – übernehmen das traditionsreiche Fischenthaler Gasthaus.

In den letzten zwölf Monaten sammelten die Schwestern weitere gastronomische Erfahrungen, so etwa im Wallis in einem Hotel mit Restaurant.

Start mit Pilotphase

Es sei auch im Interesse der Gemeinde, die «Blume» wieder mit Leben zu füllen, heisst es im Newsletter. Deswegen führt der Gemeinderat den Vertrag mit den neuen Pächterinnen zunächst im Rahmen einer siebenmonatigen Pilotphase.

Die Gemeinde erhebt zudem für die erste Wintersaison von Dezember bis im kommenden Juni weder Mietzins noch Nebenkosten. Um das möglich zu machen, hat der Gemeinderat eine befristete Anschubfinanzierung von 7000 Franken gesprochen.

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