Wie der Wetziker Steiner-Beck zur Alpenbäckerei wurde
Die Debatte um den «Zigeunersalat» beim Steiner-Beck hat es in die deutschen Medien geschafft. Und das Oberland den Sprung in die Alpen.
Was gibt es Schöneres am Morgen, als Kafi und Gipfeli auf der Steiner-Beck-Terrasse zu geniessen, mit direktem Blick auf den Bachtel und das Matterhorn. Der Bahnhof Wetzikon ist eben schon ein fantastischer Ort, mitten in den Schweizer Alpen.
So stellt man sich im Ausland offenbar das Oberland vor. Oder zumindest der «Soester Anzeiger» aus Soest in Nordrhein-Westfalen. Mit dem Titel «Trotz heftigen Protests – Alpen-Bäckerei hält an umstrittenem Salat-Namen fest» greift die Lokalzeitung – wie auch die Plattform Merkur.de – eine Debatte auf, die in Wetzikon stattfand.

Dabei ging es um den «Zigeunersalat» aus dem Steiner-Beck. Die Zeitung erläuterte die Einwände der Juso Zürcher Oberland und der SP Uster sowie die Entscheidung der Bäckerei, weshalb sie am Namen festhielt.
Doch auch wenn der Steiner-Beck traditionsreich ist, fällt er nicht unbedingt in die Kategorie Alpenbäckerei: ein Beck, der seine Produkte vor allem mit Zutaten aus der Alpenregion zubereitet. Oder doch? Aus der Website des Steiner-Becks geht nämlich hervor, dass die Backwaren mit Alpensalz produziert werden. Zudem gibt es ja auch eine Filiale in Arosa. Vielleicht kann man doch vom Steiner-Alpenbeck sprechen.
Aber wie dem auch sei. Im tiefsten Wetzikon – Zutaten hin oder her – fehlte uns das Alpenfeeling. Also haben wir uns eine kleine Fotomontage erlaubt, die zum Titel dieses Artikels passen soll.