Uster spart sich den Tor-Effort bis zum Schluss auf
Der UHC Uster feiert gegen Basel einen klaren Heimerfolg. So deutlich war die Angelegenheit allerdings nicht.
Der UHC Uster setzte sich im NLA-Heimspiel gegen Basel 7:3 durch. Zwar fiel die Entscheidung erst im Schlussdrittel, doch angesichts des klaren Chancenplus ging der Erfolg in Ordnung.
Uster startete druckvoll und kam früh zu mehreren guten Möglichkeiten, doch Basel-Goalie Claude Feigenwinter hielt sein Team zunächst im Spiel. Nach einer sehenswerten Kombination über Daniels Jānis Anis, Joris Hänseler und Timon Anderegg brachte Ted Nivestam die Oberländer aber trotzdem in Führung (12.). Basel reagierte noch vor der ersten Pause mit dem 1:1-Ausgleich durch Adam Lundgren.
Reaktion auf Rückschlag
Im mittleren Abschnitt erhöhten die Gäste unter der Regie des nimmermüden Patrick Mendelin und Aron Roselli kurzzeitig den Druck und gingen durch Alexander Rinefalk zur Spielmitte sogar in Führung. Uster brauchte einen Moment, um sich von diesem Rückschlag zu erholen. Doch der formstarke Topskorer Anis sorgte mit einem unerwarteten Schuss zum 2:2 noch für den verdienten Ausgleich (37.).
Im Schlussdrittel war dann das Heimteam deutlich spielbestimmend: Anis und Albert Koskinen sorgten mit ihren Treffern für einen erstmaligen Zwei-Tore-Vorsprung (45., 48.). Dasselbe Duo war dann auch für die Entscheidung verantwortlich. Fünfeinhalb Minuten vor Schluss traf Koskinen zum 5:2. Weitere 29 Sekunden später liess Anis dem Gästekeeper Feigenwinter keine Chance.
Basels dritter Treffer durch Lundgren war nur noch Resultatkosmetik, bevor ein unglückliches Eigentor ins leere Gehäuse den 7:3-Endstand besiegelte.
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