Ferati trifft und trifft – doch Dübendorf hat ein Problem
Beim 3:0-Sieg gegen Greifensee zeigt sich einmal mehr: Beim FC Dübendorf fehlt in der Offensive die Breite. Gossau muss derweil eine bittere Pille schlucken, Brüttisellen kassiert eine Kanterniederlage.
Der FC Dübendorf sei auf einem guten Weg, hatte Delil Ferati vor dem Zweitliga-Duell gegen Greifensee gesagt. Die Mannschaft habe die Fehlerquote, die besonders in den ersten Partien hoch gewesen sei, deutlich gesenkt und sich zuletzt gefestigter präsentiert.
Der FCD-Topscorer hatte sich nicht getäuscht. Seine Dübendorfer bestätigten gegen den FCG nämlich ihre Aufwärtstendenz und gewannen verdient 3:0. Den Löwenanteil am Sieg hatte wieder einmal Ferati selbst, der das frühe erste sowie das späte zweite Tor erzielte und mittlerweile bei erstaunlichen 13 Saisontoren liegt.
Ungeachtet des jüngsten Siegs und der nun vier Spiele währenden Serie der Ungeschlagenheit fällt das Zwischenfazit aus Sicht der im oberen Mittelfeld klassierten Dübendorfer nach zehn Partien durchzogen aus. «Wir haben sicher mehr erwartet», sagt auch Ferati, für den der FCD von der Qualität her trotz vielen Abgängen zu den besten Teams in der Gruppe gehört.
Am neuen Trainergespann Alis Murati/Pasquale Martino liegt es laut dem Angreifer aber nicht. Die beiden Coaches legten nicht nur viel Wert auf Taktik und führten viele Einzelgespräche; sie hätten es auch geschafft, aus der gesunden Mischung aus jungen und erfahreneren Spielern eine harmonierende Einheit zu formen, in der eine überaus gute Stimmung herrsche.
