Im Schlussdrittel wird es für Laupen bitter
Im Heimspiel gegen Chur haben die Laupner NLA-Frauen durchaus gute Phasen. Sie gehen mit ihren Chancen aber zu grosszügig um, laufen in viele Konter und kassieren letztlich gar ein Stängeli.
Die Laupner NLA-Frauen warten weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis der Saison. Das Team von Trainer Yves Kempf kassierte daheim gegen Chur eine deutliche 3:11-Niederlage. Die Bilanz nach drei Meisterschaftsspielen liest sich wenig erfreulich. Die Oberländerinnen haben noch keinen Punkt auf ihrem Konto und im Schnitt acht Gegentore pro Partie kassiert.
Das klare Resultat gegen Chur suggeriert, dass der UHC Laupen chancenlos war. Das stimmt allerdings nicht. Bis kurz nach Spielhälfte war die Begegnung beim Stand von 1:3 aus Sicht des Gastgebers offen. Richtig bitter wurde es für die Laupnerinnen erst im Schlussabschnitt, in dem sie gleich ein halbes Dutzend Gegentore kassierten. Das Heimteam musste dabei zu Beginn des dritten Drittels zwei schnelle Gegentore in Unterzahl zum 1:6 und 1:7 hinnehmen, danach war die Luft draussen.
Vor allem am Anfang hatte das Heimteam gute Phasen und erarbeitete sich Chancen. «Wir waren aber zu wenig effizient», bedauerte Laupens Stürmerin Andrea Wildermuth. Und gab zugleich zu, die Kreise der Gästespielerinnen letztlich zu wenig stark eingeschränkt zu haben. «Wir haben sie machen lassen.» Laupen lief immer wieder in schnelle Gegenstösse und musste in der körperbetonten Begegnung mehrere Kontertore hinnehmen.

