Jetzt meint es der ewige Laupen-Trainer wirklich ernst
Yves Kempf hat das Laupner Frauenteam mehr als ein Jahrzehnt lang als Headcoach geprägt und in der höchsten Liga etabliert. Nun kündigt er seine letzte Saison an – nicht zum ersten Mal.
Die Laupner NLA-Frauen ohne Yves Kempf? Das war lange Zeit undenkbar. Der Headcoach kündigte zwar immer wieder mal seine angeblich letzte Saison an. Nur um dann doch die schöne Geschichte vom Dorfverein, dessen Frauenteam sich seit 2018 in der höchsten Liga behauptet, Kapitel um Kapitel weiter mitzuschreiben.
Nach einer gefühlten Ewigkeit hinter der Bande macht Kempf jetzt aber wirklich ernst. Die für Laupen am Samstag beginnende NLA-Meisterschaft ist seine letzte. «Hundertprozentig», sagt er: «Da gibts keinen Weg zurück.»
Warum soll man ihm dieses Mal glauben? Kempf braucht einen Augenblick: «Es langet eifach.»
Kempf meint damit nicht etwa, dass er genug von der Trainertätigkeit hat. Mit Arbeit, Familie und ganz viel Unihockey hat er schlicht zu viel um die Ohren. Denn der zweifache Vater ist bei seinem Herzensklub nicht nur NLA-Headcoach. Er ist dazu Chef Breitensport und im Staff der U18-Junioren und D-Junioren.
