In der alten Heimat will sie ihrer Karriere neuen Schwung geben
Mehr Spielzeit und Verantwortung
Der Wechsel nach Italien hat für die Volketswilerin Sindi Mico eine besondere Bedeutung. Dort begann einst ihre Volleyballgeschichte – nun soll dort auch der nächste Schritt gelingen.
Die Saison ist für Sindi Mico zu Ende. Nach den letzten Länderspielen mit dem Schweizer Nationalteam in Nordmazedonien von Ende Juni absolviert die 22-Jährige in Magglingen ein Athletik- und Regnerationsprogramm. Anschliessend geht es weiter zu ihren Eltern nach Volketswil, bevor der Blick ganz auf den Wechsel nach Italien gerichtet ist.
Für Mico schliesst sich damit ein Kreis: In der Nähe von Ancona verbrachte sie ihre ersten Lebensjahre und kam dort früh mit Volleyball in Berührung. Nach dem Umzug in die Region führte ihr Weg über Volero Zürich bis in die NLA. Schon damals stand für sie fest, dass sie eines Tages in einer der besten Ligen spielen wollte – idealerweise in Italien.
Italien ist also für sie weit mehr als nur die Heimat ihres neuen Klubs. Das Land verbindet sie mit etlichen familiären Erinnerungen. Entsprechend gross ist die Vorfreude auf das neue Kapitel. «Hier kann ich in meiner Muttersprache reden», sagt Mico, die den «Vibe» und die Volleyball-Kultur in Italien als besonders erlebt.

