Zwischen Aatal und Aufstiegsprämien: So finden Vereine ihre Trainer
Zweitliga-Fussball in der Region
Trainerlöhne, Netzwerke, Vereinsleben: Die Suche nach einem neuen Coach ist im Oberländer Regionalfussball längst mehr als eine sportliche Entscheidung.
Der Abstieg scheint kaum mehr abzuwenden. Unabhängig davon stellt der interregionale Zweitligist Dübendorf die Weichen für die Zukunft: Alis Murati übernimmt auf die kommende Saison hin die erste Mannschaft. Der frühere Erstliga-Spieler mit FCD-Vergangenheit und heutige Trainer der Zweitliga-Frauen von Südost Zürich folgt auf Shaip Krasniqi, der den Verein nach drei Jahren verlässt.
Während Dübendorf seine Trainerfrage bereits gelöst hat, stehen andere Vereine im Oberländer Regionalfussball noch vor Entscheidungen. So müssen die Zweitligisten Greifensee und Wald ihre Posten neu besetzen. Beim FCG tritt Felix Bollmann ab, beim FC Wald legt Aufstiegstrainer Boris Juric im Sommer eine Pause ein. Die Nachfolgelösungen dürften in beiden Fällen in Kürze bekannt werden.
Die Ausgangslagen unterscheiden sich – die Fragen dahinter ähneln sich jedoch. Was erwarten Vereine eigentlich von einem Trainer? Resultate allein reichen nicht. Die Klubverantwortlichen achten bei Trainersuchen auf weit mehr als nur die sportliche Bilanz.

