Sie richtet den Blick beharrlich nach oben
Vor der Judo-EM in Georgien
Die Ustermerin Gioia Vetterli hat sich näher an die internationale Spitze herangearbeitet. Doch der Weg Richtung Olympia bleibt schwierig – nicht zuletzt wegen der starken internen Konkurrenz.
Im dritten Anlauf soll es klappen. Zweimal ist Gioia Vetterli an Europameisterschaften bislang auf Elite-Stufe bereits im Startkampf ausgeschieden – in der georgischen Hauptstadt Tiflis bietet sich ihr am Samstag die nächste Chance, das zu ändern.
Grund zur Zuversicht gibt es genug. Die 27-Jährige vom Judoclub Uster hat sich in den vergangenen Monaten näher an die internationale Konkurrenz herangearbeitet und tritt zunehmend konstant auf. Ein nächstes Zeichen setzte sie im Februar mit dem siebten Rang beim Grand Slam in Paris. Es war ihre erste Platzierung auf höchster Turnierstufe. «Es geht Schritt für Schritt vorwärts», sagt sie und formuliert für die EM einen Rang in den Top 7 als Ziel.


