Uster erlebt erneut ein Tor-Gewitter
Der UHC Uster ist in den Playoff-Viertelfinals nach der zweiten Auswärtsniederlage gegen Zug unter Druck. Das Resultat fiel allerdings zu deutlich aus.
Der UHC Uster verliert auch das zweite Spiel der Playoff-Viertelfinals (best of 7) gegen Zug. Der Tabellensechste der NLA-Qualifikation musste sich klar 4:11 geschlagen geben und liegt damit vor dem ersten Heimspiel der Serie 0:2 zurück.
Wie schon im ersten Duell fiel die Vorentscheidung im Mitteldrittel. Zwar hatten die Ustermer im Startabschnitt einen 0:2-Rückstand dank Treffern von Filip Karlsson und Loris Murer in den letzten fünf Minuten noch ausgeglichen.
Ohne die nötige Effizienz
In den zweiten 20 Minuten blieb der klare Aussenseiter jedoch ohne Torerfolg, während Zug viermal traf und entscheidend davonzog. Die Gäste liessen offensiv die nötige Effizienz vermissen und vergaben mehrere gute Möglichkeiten – unter anderem durch Lattenschüsse von Noel Knüsel und Jean-Luc Klöti.
Besonders bitter war das 6:2 im Powerplay für Zug, eine Sekunde vor Ablauf einer Strafe gegen Josia Pfister.
Im Schlussdrittel verwalteten die Zentralschweizer ihren Vorsprung nicht nur, sondern bauten ihn weiter aus. Uster kam durch Daniels Janis Anis (3:7) kurz nach Ablauf einer Zuger Strafe und Yves Klöti (4:8) noch zu zwei Treffern; beide Male lieferte Pfister den Assist und sammelte damit insgesamt drei Vorlagen zu Ustermer Toren.
In der Schlussphase kassierten die Gäste allerdings noch drei weitere Gegentore, auch weil sie zeitweise anstelle von Torhüter Nicolas Brütsch mit einem sechsten Feldspieler agierten.