Sport

6:14-Niederlage

Uster legt einen Fehlstart hin

Der UHC Uster war im ersten NLA-Playoff-Viertelfinal gegen Titelverteidiger Zug von einer Überraschung weit entfernt. Er kassierte gleich 14 Gegentore und verlor klar.

Albert Koskinen (hinten) traf schon nach 44 Sekunden für den UHC Uster, dessen Herrlichkeit dann aber bald vorbei war. (Archiv)

Foto: David Kündig

Uster legt einen Fehlstart hin

Der UHC Uster war im ersten NLA-Playoff-Viertelfinal gegen Titelverteidiger Zug von einer Überraschung weit entfernt. Er kassierte gleich 14 Gegentore und verlor klar.

Mit der 6:14-Auswärtsniederlage in der Herti-Halle ist dem UHC Uster der Auftakt in die Playoff-Viertelfinalserie gegen Zug gründlich missglückt. Nach dem resultatmässig noch knappen Startdrittel waren die Ustermer für den Rest der NLA-Partie grossmehrheitlich nicht mehr wirklich Bestandteil des Spiels.

Die Startphase des Mitteldrittels markierte den Anfang des Scheiterns. In den ersten drei Minuten scorten die Zentralschweizer ebenso viele Tore und bauten ihre 3:2-Führung aus dem ersten Spielabschnitt auf 6:2 aus.

In den ersten 20 Minuten hatten die Ustermer zu Beginn wacher gewirkt als das Heimteam. Die Gästen trafen bereits nach 44 Sekunden durch Albert Koskinen zum 1:0 und führten danach auch 2:1.

Miko Kailiala und Sami Johansson glichen für Zug jeweils aus, anderthalb Minuten vor der ersten Sirene brachte den von der Defensive vergessen gegangene Andrin Christen den Favoriten erstmals in Führung.

Zuger Antworten

Nach dem desaströsen Auftakt in Durchgang zwei konnte sich Uster zwar vorerst wieder etwas fangen, an eine Wende war aber nicht zu denken. Auf Ustermer Erfolgserlebnisse hatten die Zuger immer Antworten bereit – das zog sich auch über das gesamte Schlussdrittel hinweg.

In einer Playoff-Serie sollte man dem Resultat eines Einzelspiels erfahrungsgemäss nicht allzu grosse Bedeutung zumessen. Die Geschichte kann in der nächsten Partie eine ganz andere sein. Trotzdem: Auf Seite des UHC Uster muss bis zum Dienstagabend der eine und andere Hebel gefunden werden, damit man in Spiel zwei in der Zuger Herti-Halle eine Chance hat.

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