Sport

EHCD unterliegt Thun 2:6

Dübendorf enttäuscht erneut – die Saison ist zu Ende

Ein enges Duell war erwartet worden, eine klare Sache wurde es: Der EHC Dübendorf bleibt gegen Thun in den Viertelfinals sieglos und verliert die Serie 0:3.

Aus und vorbei: Der EHC Dübendorf (Shane Birchler) muss für diese Saison seine Sachen zusammenpacken.

Foto: Christian Merz

Dübendorf enttäuscht erneut – die Saison ist zu Ende

Ein enges Duell war erwartet worden, eine klare Sache wurde es: Der EHC Dübendorf bleibt gegen Thun in den Viertelfinals sieglos und verliert die Serie 0:3.

Der EHC Dübendorf verliert auswärts gegen den EHC Thun 2:6 – und damit auch seine dritte Viertelfinalpartie in den MHL-Playoffs. Er scheidet damit auf dem raschmöglichsten Weg aus. Trotz einer frühen Führung gelang es dem EHCD erneut nicht, den Gegner wenigstens phasenweise unter Druck zu setzen und er verabschiedet sich vorzeitig in die Frühlingsferien.

Infolge verspäteter Ankunft des EHCD startete das Spiel zwanzig Minuten später als geplant. Doch Dübendorf war bereit: Nach 50 Sekunden schoss Jari Allevi sein Team backhand in Führung. Thuns Gian Graf, der beste Torhüter der Regular Saison, wurde überrascht.

Dass Kelian Fiebiger in der 20. Minute nach einer heftigen Berner Druckphase ausglich, entsprach einer gewissen Logik in dieser Serie. Denn damit endete das sechste von sieben Dritteln unentschieden.

Thun war durchwegs besser

Keine zwei Minuten alt war das Mitteldrittel, da schoss Fiebiger das Heimteam in Führung. Dübendorf fand kein Mittel gegen die zweite Angriffsformation der Thuner. Sie sorgte dauerhaft für Druck und Gefahr. So auch im Powerplay. Darren Boss veredelte die Vorarbeit von Fiebiger und Robin Dey zum 3:1 (27.).

Auf Seiten Dübendorf war wie bereits am Dienstagabend keine Formation zu einer Reaktion in der Lage. Der vierte Thuner Treffer durch Michael Bärtschi, wiederum in Überzahl, war eine logische Konsequenz. Zwar gelang Dominik Hardmeier in der 46. Minute – ebenfalls in Überzahl – das zweite Tor für den EHCD. Philip Schärz stellte wenig später den alten Abstand wieder her. Der sechste Treffer fiel ins verlassene Tor.

Zu denken geben muss Sportchef Urs Wüst, dass seine Mannschaft in dieser Serie in keinem Moment Oberwasser hatte. Nach einem durchaus erfolgreichen Auftritt bis hin zur Weihnachtspause hinterliess der EHCD im neuen Jahr keinen stabilen Eindruck mehr und baute ab, während die Gegner sich gesteigert haben. Dies bestätigte sich nun in den Playoffs.

Damit endet das neunjährige Engagement von Chefcoach Reto Stirnimann abrupt. Der Bündner wird vom EHCD-Urgestein Christian Weber abgelöst. Die Glattaler haben sich in der zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg in der MHL zwar wieder etabliert. Um an frühere Erfolge anknüpfen zu können, muss Weber aber wohl an einigen Stellschrauben drehen. Die Zeit dazu hat der EHCD jetzt.

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