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Mit 3:4 unterlegen

Für die Riders ist die nächste Enttäuschung Tatsache

Die Entscheidung ist gefallen. Für die NLA-Frauen der Floorball Riders wird es nach der Niederlage bei Red Ants Winterthur nichts mit dem erhofften Playoff-Einzug.

Mit vollem Einsatz: Beim Spiel zwischen Red Ants Winterthur und den Floorball Riders stand viel auf dem Spiel.

Foto: Dieter Meierhans

Für die Riders ist die nächste Enttäuschung Tatsache

Die Entscheidung ist gefallen. Für die NLA-Frauen der Floorball Riders wird es nach der Niederlage bei Red Ants Winterthur nichts mit dem erhofften Playoff-Einzug.

Giovanni Martis Ansage vor der Saison war unmissverständlich. «Wir haben investiert. Und müssen in die ersten acht kommen. Alles andere wäre fatal», sagte der Sportchef der Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti.

Nur: Marti ist seit Mitte November nicht mehr im Amt. Und nun ist vor dem letzten Spieltag der Qualifikation auch klar: Die Playoffs der NLA-Frauen finden ohne die Floorball Riders statt. Wie jedes Mal seit dem Wiederaufstieg 2020.

Um die Hoffnungen aufrechtzuerhalten, wäre ein Sieg im Direktduell am Playoff-Strich gegen die Red Ants Winterthur nötig gewesen. Doch stattdessen unterlagen die Oberländerinnen 3:4.

Die Kräfte gebündelt

Beiden Teams war die Bedeutung der Partie anzumerken. Unter dem Druck der Tabellensituation bündelten sie ihre Kräfte und agierten in vielen Phasen mit nur zwei Blöcken. Entsprechend intensiv, aber auch fehleranfällig entwickelte sich die Begegnung.

In den Reihen der Riders war zudem immer wieder die Abhängigkeit von den ausländischen Verstärkungsspielerinnen augenfällig. Dass sie in entscheidenden Momenten zu wenig zusätzliche Durchschlagskraft entwickeln konnten, ist kein neues Bild – und wurde auch in Winterthur wieder offensichtlich.

Zweimal konnten die Riders in einem hart umkämpften Spiel einen Rückstand korrigieren – beide Male nach Treffern der Hansson-Zwillingsschwestern. Zunächst im zweiten Drittel, als Emma nur 16 Sekunden nach Wiederanspiel ausglich. Dann in der 45. Minute, als Malin auf einen Abpraller der Red-Ants-Keeperin Marion Steiger am schnellsten reagierte.

Per Bogenlampe wieder in Rückstand

Die Riders hatten nun ihre stärkste Phase und drückten auf den Führungstreffer. Stattdessen gingen die Winterthurerinnen in der 53. Minute durch einen glücklichen Treffer wiederholt in Führung. Ein abgefälschter Bogenlampen-Schuss fand den Weg ins Tor. Das Team von Katrin Kivirand setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte – doch mit dem 4:2 schien die Entscheidung endgültig gefallen (58.).

Noch einmal stemmten sich die Riders gegen die drohende Niederlage. In der Schlussminute wurde ihnen zunächst ein Treffer aberkannt, weil sich eine Spielerin im Torraum befand. 23 Sekunden vor Schluss traf Malin Hansson zwar ein zweites Mal an diesem Abend. Zu mehr sollte es jedoch nicht mehr reichen.

Mit der Niederlage ist nun auch klar: Für die Floorball Riders geht es in den Playouts erneut «nur» um den Ligaerhalt in der NLA – statt um die angestrebte Teilnahme an den Playoffs.

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