«Am Schluss ist es so: Entweder lupft es uns finanziell oder sie sportlich»
Wie weiter bei den Oberländer NLA-Frauen des UHC Laupen und der Floorball Riders? Die grosse Auslegeordnung mit Riders-Sportchef Giovanni Marti und Laupens Trainer Yves Kempf.
In der NLA der Frauen liegen keine anderen Klubs näher beieinander als der UHC Laupen und die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti. Nur sechs Kilometer trennen sie. Ist das Fluch oder Segen?
Yves Kempf: Für die Fans ein Segen (lacht). Wir haben das Personal, und sie haben im Moment das nötige Kleingeld. Würde man das zusammensetzen, wäre es etwas vom Besten in der Schweiz.
Giovanni Marti: Wo er recht hat: Unser Verein ist strukturell ziemlich gut unterwegs. Wir konnten einen Geschäftsführer im 80-Prozent-Pensum anstellen. Das ist wichtig für mich als Sportchef, so kann ich auf einer soliden Basis arbeiten. Was bei uns noch fehlt, ist der sportliche Erfolg. Dem hinken wir schon ein paar Jahre hinterher.
Kempf: Bei uns ist es das Gegenteil. Wir stiegen zu schnell aus der NLB auf, waren überhaupt nicht bereit für die höchste Liga.

