Ein Déjà-vu für Uster nach dem Hin und Her
Der UHC Uster legt bei Rychenberg Winterthur mehrmals vor. Am Ende steht im NLA-Kantonsduell dennoch eine 5:6-Niederlage nach Verlängerung.
Wie schon im Hinspiel muss sich der UHC Uster auch auswärts bei Kantonsrivale HC Rychenberg Winterthur mit einem Punkt begnügen. Trotz viermaliger Führung endete die erste Partie des Jahrs mit einer 5:6-Niederlage nach Verlängerung.
Der NLA-Siebte erwischte den besseren Start und lag im ersten Drittel durch Johannes Wilhelmsson und Yves Klöti zweimal vorne, konnte den Vorsprung jedoch nie festigen. Rychenberg glich jeweils rasch aus, sodass es mit einem leistungsgerechten 2:2 in die erste Pause ging.
Nivestam mit Glanzmoment
Auch im Mitteldrittel setzte sich das Pingpongspiel fort: Auf Usters erneute Führung von Wilhelmsson fand das Heimteam erneut eine Antwort, ehe Ted Nivestam mit einem sehenswerten Solo inklusive Doppelpass mit Klöti zum 4:3 einen der Höhepunkte des Abends setzte.
Im Schlussabschnitt drehte Rychenberg die Partie erstmals zu seinen Gunsten (44.), nachdem der erneute Ausgleich nur 25 Sekunden nach Wiederbeginn gefallen war. Uster geriet unter Druck, hielt dank Goalie Sebastian Kuhn, der unter anderem einen Penalty abwehrte, und defensivem Einsatz aber den Anschluss.
Diese Winterthurer Versäumnisse sollten sich rächen: Vier Minuten vor Schluss rettete Klöti die Gäste mit dem 5:5 in die Verlängerung. Dort entschied Kimo Oesch das Spiel zugunsten von Rychenberg (63.).
