Uster bäumt sich auf und schnappt sich einen Punkt
Der UHC Uster liegt daheim gegen Winterthur deutlich 1:5 zurück. Er rappelt sich auf, verliert in der Verlängerung aber 6:7.
Der UHC Uster machte gegen Rychenberg Winterthur zwar einen Vier-Tore-Rückstand wett. Und rettete sich eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung. Da kassierte er dann aber den entscheidenden Gegentreffer. Uster verlor 6:7, die Gäste holten sich den über die gesamte NLA-Partie hinweg gesehen sicher nicht unverdienten Zusatzpunkt.
Usters Topscorer Daniels Janis Anis brachte das Heimteam etwas entgegen dem Spielverlauf in der 6. Minute in Führung. Mit einem Doppelschlag kehrten die Gäste aber noch bis zur ersten Pause die Partie. Dunkel über der Buchholz-Halle wurde es dann nach Wiederanspiel nicht nur wegen des miesen Wetters an diesem Abend. Keine vier Minuten waren im Mitteldrittel gespielt, da lag Uster bereits 1:5 in Rückstand. Die Ustermer wirkten zuweilen desorientiert und schafften es in den entscheidenden Situationen kaum, den Ball unter Kontrolle zu bringen.
Headcoach Simon Meier reagierte umgehend, indem er die Kräfte auf zwei Blöcke konzentrierte, die erste Linie mit Timon Günthard, Jean-Luc Klöti, Fadri Burkhart, Albert Koskinen und Filip Karlsson komplett neu zusammensetzte und in der zweiten Linie Joris Hänseler anstelle von Yves Klöti an die Centerposition setzte.
Die Umstellungen wirken
Meier bewies mit den Umstellungen ein gutes Händchen. Allerdings leisteten auch die Winterthurer ihren Anteil an der Ustermer Wiederauferstehung in Form von Zweiminutenstrafen und Abprallern ihres Goalies Maxime Perroulaz. Die Treffer zwei und drei des Heimteams fielen beide in Überzahl. Und beide Male war es der gut aufgelegte Daniels Janis Anis, der traf. In der 32. Minute gelang Uster das 4:5.
In der ersten Hälfte des dritten Drittel avancierte Usters Goalie Sebastian Kuhn mit seinen Paraden zum grossen Protagonisten. Etwas aus dem Nichts kam das 5:5 durch Johannes Wilhelmsson (52.). Kurz darauf geriet der Gastgeber erneut in Rückstand. Wilhelmssons 6:6 in der 59. Minute rettete die Ustermer in die Verlängerung, in der sie dann das 6:7 kassierten.
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