Sauber ist auf Abschiedstour – Audi auf der Zielgeraden
Zwei Rennwochenenden absolviert das Sauber-Team noch. Dann werden die Hinwiler zum Audi-Werksteam. Was in den letzten Wochen passiert ist – und was nun noch ansteht.
In Las Vegas begann die Abschiedsvorstellung – und sie könnte Erfolg bringen
Sauber geht dem Ende einer Ära entgegen, bevor der Hinwiler Formel-1-Rennstall 2026 zum Audi-Werksteam wird. Am Wochenende in Las Vegas gab es deshalb ein spezielles Farbenkleid für die Sauber-Boliden mit einer angedeuteten Zielflagge auf dem C45. Und auch wenn die Bemalung des Autos keinen Zusammenhang mit seiner Performance hat, so brachte sie Sauber zumindest kein Unglück. Dank den sechs Punkten von Nico Hülkenberg verbesserten die Hinwiler die Ausgangslage im engen Mittelfeldkampf, in dem sie als WM-Neunte (und Zweitletzte) zwar noch immer Jäger sind. Doch die Gejagten haben nicht mehr viel Vorsprung – vier Punkte sind es (Aston Martin), respektive fünf (Haas). Es geht in diesem engen Rennen nicht nur um den einen oder andern Rang, sondern um mehrere Millionen an Preisgeld.
Zwei GP-Wochenenden stehen noch aus, wobei am nächsten Samstag in Katar noch ein Sprintrennen stattfindet, wo die ersten acht ebenfalls mit Punkten belohnt werden. Eine Verbesserung liegt also durchaus drin. Zumal gerade Aston Martin zuletzt den schwächsten Eindruck des Trios machte und vor vier Rennen letztmals punktete. Klar ist aber auch: Zwei zehnte GP-Ränge würden Sauber nicht reichen – denn die geben nur je einen Punkt. In elf der bisher 22 Rennen war ein Sauber aber besser klassiert als Zehnter – es ist also gut möglich, dass die Abschiedstour mit einem Erfolgserlebnis aufhört.

