Der erste Schritt nach Inzell brauchte für die Ebmatingerin Kaitlyn McGregor etwas Überwindung. Doch Vater Mark, ein ehemaliger Eishockey-Trainer, lässt nicht locker. Er brauche ihre Hilfe in seinen Kursen.
Die McGregors haben seit einiger Zeit in der oberbayrischen Gemeinde ein Haus. Sie verbringen einen wesentlichen Teil des Jahrs dort und bieten Leadership-Coachings an. Tochter Kaitlyn zählt zum Team und arbeitet Teilzeit für ihren Vater.
Nur ist Inzell eben als Eisschnelllauf-Stätte bekannt. Und mit dem Sport hat McGregor im Winter 2014 gebrochen, nachdem sie kurz zuvor die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Sotschi verpasst hatte.
Ein Jahrzehnttalent geht verloren
Gerade mal 19 ist sie bei ihrem Rücktritt. «Kaitlyn ist ein Jahrzehntetalent – eines, das die Schweiz vielleicht nie mehr haben wird», sagt Nationalcoach Timo Jarvinen nach ihrem Entscheid konsterniert.

