Wenn die nackten Ergebnisse nicht die ganze Wahrheit sind
Noch haben die Floorball Riders diese Saison kein NLA-Spiel gewonnen. Die bisherigen Auftritte deuten aber darauf hin, dass der Weg der Oberländerinnen stimmt.
Vier Spiele, vier Niederlagen. Dazu ein Schnitt von über sieben Gegentoren pro Partie. Der Saisonstart der Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti, die seit ihrem Wiederaufstieg in die höchste Liga vor fünf Jahren die Playoffs stets verpassten, scheint auf den ersten Blick misslungen. Doch im Fall der Oberländer NLA-Frauen vermitteln die nackten Ergebnisse nicht die ganze Wahrheit.
Denn richtig ist eben auch: In drei der vier Spiele wäre mit mehr Kaltblütigkeit und etwas Abgebrühtheit mehr dringelegen. Trotz happigem Startprogramm mit Titelverteidiger Kloten-Dietlikon und Lokalrivale UHC Laupen, dem Zweiten der letzten Qualifikation, als Gegner.
Was augenfällig ist: Die Riders treten heuer selbstbewusster auf als in der sportlich tristen jüngeren Vergangenheit. Sie geben sich nicht einfach mit der Rolle als Underdog zufrieden, der sich in der Abwehr verschanzt. Im Gegenteil. Das Team des neuen Trainerduos Katrin Kivirand und Thomas Appenzeller spielt erfrischend mutig nach vorne. Was am Sonntag mit dem ersten Punktgewinn vergütet wurde, da die Riders die jüngste Niederlage gegen Bern Burgdorf (4:5) erst in der Verlängerung erlitten.

