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Späte Aufholjagd

Die Riders holen sich eine kleine Belohnung ab

Die Null ist weg: Die Floorball Riders unterliegen Bern Burgdorf 4:5 nach Verlängerung und gewinnen in ihrem vierten NLA-Spiel der Saison den ersten Punkt.

Anna Bachrata (links) brachte mit ihrem 4:4 die Floorball Riders in die Verlängerung.

Foto: Swiss Unihockey/André Düsel

Die Riders holen sich eine kleine Belohnung ab

Die Null ist weg: Die Floorball Riders unterliegen Bern Burgdorf 4:5 nach Verlängerung und gewinnen in ihrem vierten NLA-Spiel der Saison den ersten Punkt.

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti haben ihre Niederlagenserie zwar nicht stoppen können. Die Oberländer NLA-Frauen verloren auch ihr viertes Meisterschaftsspiel. 4:5 unterlagen sie auswärts Bern Burgdorf – aber erst in der Verlängerung, womit sich die Riders den ersten Meisterschaftspunkt sicherten.

Dieser war verdient und dürfte dem Team Aufwind geben. Die stürmisch auftretenden Gäste waren im ersten Abschnitt das bessere Team gewesen, hatten es aber verpasst, daraus entsprechend Profit zu schlagen. Hätten die Riders beim Stand von 2:1 beispielsweise ihre riesige Chance zum 3:1 genützt, die Partie hätte womöglich eine andere Wendung genommen. Besonders bitter für die Gäste: Nur wenige Sekunden nach der vergebenen Topmöglichkeit lag der Ball zum 2:2 in ihrem Tor.

Ab der ersten Pause wies Bern Burgdorf dann leichte Vorteile auf. Im Gegensatz zu den mit ihrer Ineffizienz kämpfenden Riders verwerteten die Bernerinnen in dem wilden Spiel, in dem beide Teams kompromisslos nach vorne spielten und keinerlei Interesse am kontrollierten Ballbesitz zu haben schienen, vor allem auch zwei ihrer Chancen.

Die Floorball Riders zeigten jedoch viel Moral. «Wir haben von Anfang gekämpft. Darum ist es überhaupt möglich gewesen, noch aufzuholen und in die Verlängerung zu kommen», sagte Sheril Schmid. Die Riders-Torfrau feierte ein gelungenes NLA-Debüt. Sie zeigte zahlreiche starke Paraden und hielt die Gäste im Spiel, als diese in der Schlussphase des dritten Drittels mit dem Mute der Verzweiflung angriffen.

Die goldene Siegchance

Rund sechs Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit lagen die Riders 2:4 im Hintertreffen. Und steuerten damit der vierten Partie in Serie ohne zählbares Ergebnis entgegen. Innerhalb von knapp zwei Minuten aber schlugen die Oberländerinnen zweimal zu. Erst brachte Jenna Taivaloja mit ihrem 3:4 die Hoffnung zurück, dann gelang Anna Bachrata das 4:4.

Den Oberländerinnen bot sich danach sogar die goldene Chance auf drei Punkte, als sie kurz vor Schluss im Powerplay antreten konnten. Ein Tor gelang ihnen in der regulären Zeit aber keines, immerhin blieben den Gästen in der Verlängerung weitere 44 Sekunden in Überzahl. Aber auch diese Zeit verstrich. Die Riders waren zwar ständig im Ballbesitz, ohne aber zu reüssieren.

Kurze Zeit später erhielt das Heimteam die perfekte Möglichkeit auf den Sieg in Form eines Penaltys. Anja Gross liess sich bei diesem sehr viel Zeit. Und verwertete den Versuch kaltblütig.


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