Sauber in Singapur: Schaden statt Punkte
Die beiden Sauber-Piloten bleiben in Singapur chancenlos und fahren das schlechteste Resultat der Saison ein.
Ausser Spesen nichts gewesen: In Singapur gab es für das Hinwiler Sauber-Team nichts zu feiern. Zum zweiten Mal in Serie blieben Gabriel Bortoleto (17.) und Nico Hülkenberg (20.) ohne Punkte. Das Sauber-Duo lieferte unter Flutlicht im asiatischen Inselstaat gar das schlechteste Resultat der Saison ab.
Am Samstag nach dem Qualifying hatte es noch besser ausgesehen. Hülkenberg (Startplatz 11) klassierte sich da erstmals seit sieben Rennen wieder vor Bortoleto (14.), egalisierte sein bestes Qualifying-Resultat des Jahres und hatte damit realistische Chancen auf Punkte. Im Rennen aber zahlte sich die Sauber-Strategie mit einem relativ langen ersten Stint für Hülkenberg nicht aus.
Danach hing er im Verkehr fest, fuhr sich den Frontflügel kaputt und drehte sich bei einem versuchten Überholmanöver von der Strecke. Hülkenbergs Rennen endete zwar nicht in der Leitplanke, aber nach einem weiteren Boxenstopp auf dem letzten Rang.
Für Bortoleto kam das Unheil schon beim Start
Nicht viel besser lief es Bortoleto, dessen Frontflügel in der Startphase ebenfalls Schaden nahm. Als einer der ersten kam er in der 14. Runde an die Box, sein Stopp dauerte wegen des Frontflügelwechsels entsprechend lange – und am Ende wurde er mit abgefahrenen Reifen nach hinten durchgereicht.
In der Konstrukteure-WM bleibt Sauber auf dem 8. Rang, wobei die Teams um die Hinwiler herum punkteten, womit der 9. Rang wieder näher ist als der 7. Platz.
Viel zu feiern hatten in Singapur zwei andere Teams. Mercedes jubelte über den souveränen Start-Ziel-Sieg von George Russell, McLaren über die vorzeitige Entscheidung in der Konstrukteure-WM.
In der Fahrer-WM führt vor dem letzten Saisonviertel weiterhin Oscar Piastri, der in Singapur Vierter wurde. Sein Teamkollege und erster WM-Rivale Lando Norris profitierte davon als Dritter aber nur bedingt. Max Verstappen machte mit dem zweiten Rang wieder einige Punkte gut – der Titelverteidiger gibt sich im WM-Rennen nicht geschlagen.
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