Krummenacher nach Comeback: «Das fühlt sich wie ein Sieg an»
Randy Krummenacher ist nach seiner Verletzungspause in den Rennzirkus zurückgekehrt. Sein Rücken hielt. Im Gegensatz zum Material.
Es war zwar ein Comeback ohne Happy End – aber eines, das ihm Mut macht: Am 24-Stunden-Rennen Bol d’Or im französischen Le Castellet griff Randy Krummenacher wieder ins Renngeschehen in der Langstrecken-WM ein. Nur schon das war ein Erfolg nach dem, was sich Anfang Juni ereignet hatte. Da war der 35-Jährige aus dem Grüt im Training vor dem 8-Stunden-Rennen im belgischen Spa heftig gestürzt.
Einen Riss im Rückenwirbel hatte er sich zugezogen, dazu war sein Rückenmark entzündet und geschwollen. Und er wusste: Das war sogar noch Glück im Unglück. «Bei einem anderen wäre Feierabend gewesen», sagte er im Juli. Krummenacher verpasste nicht nur das Rennen in Belgien, sondern auch die acht Stunden von Suzuka Anfang August. Auf die Rückkehr in den Rennzirkus am Bol d’Or freute er sich entsprechend – «das wird mein Rennen», kündigte er an.
Zu Beginn mischten sie an der Spitze mit
Resultatmässig dürfte er sich sein Comeback etwas anders vorgestellt haben. Sein Rennstall Tati Team AVA6 Racing belegte den 14. Gesamtrang, was dem 6. in der Endurance-WM-Klasse entspricht. Doch das Rennen war eine verpasste Chance für die französische Equipe, die zu den besten Privatteams in der Szene gehört. «Wir hätten eine viel bessere Pace gehabt. Doch die Defekthexe begleitete uns 24 Stunden lang», sagt Krummenacher.

