Dübendorf lässt sich kurz vor Schluss erwischen
Für den EHC Dübendorf war gegen Seewen ein Punkt zum Greifen nahe. Am Ende steht er jedoch als 3:5-Verlierer da.
Noch am Mittwoch hatte sich der EHC Dübendorf in der MHL-Partie gegen Thun mit zwei späten Toren in die Verlängerung gerettet. Diesmal jedoch erlebten die Glattaler das Gegenteil. Sie brachten sich nach zwei späten Gegentoren noch um den Ertrag – und verloren auswärts gegen Seewen 3:5.
Diese Niederlage ärgerte auch Verteidiger Ari Birchler. «Das ist bitter. Eigentlich war es ein gutes Spiel von uns, doch die individuellen Fehler haben letztlich den Unterschied ausgemacht.»
Zweimal in Führung
Dabei begann das Spiel für den EHCD vielversprechend, auch wenn die Seebner zunächst mehr Spielanteile hatten. Zweimal konnte Dübendorf die Führung übernehmen. Das erste Mal war es Dominik Hardmeier, der in der 14. Minute zur 1:0-Führung traf, nachdem sich die Gäste in der gegnerischen Zone festgebissen hatten. Seewen glich jedoch nur 50 Sekunden später aus, sodass die Partie weiterhin offen blieb.
Im Mitteldrittel war es dann Alessio Pozzorini, der in der 35. Minute bei einer Kontersituation blitzschnell umschaltete – und zum zweiten Mal für Dübendorf traf. Doch auch dieses Mal hielt der Vorsprung nicht lange. In der 38. Minute gelang es Fabio Langenegger, die gesamte Dübendorfer Abwehr – inklusive Yann Tauss – mit einer raffinierten Aktion auszutricksen und Seewen den Ausgleich zu bescheren.
Ein später Nackenschlag
Im Schlussabschnitt waren die Dübendorfer zu Beginn wohl noch gedanklich in der Kabine. Denn Seewens Marco Waser traf bereits 15 Sekunden nach dem Scheibeneinwurf zur erstmaligen Führung.
Ein Dübendorfer Happy End schien dennoch möglich, nachdem sich Oliver Steiner kurz vor Schluss kraftvoll durchsetzte und wieder ausglich.
Mindestens ein Punkt war also für den EHCD wieder greifbar. Allerdings nur bis Langenegger im Slot vergessen ging und 46 Sekunden vor der Schlusssirene ein zweites Mal – und nun vorentscheidend – zum 4:3 traf. Der anschliessende «Empty Netter» fiel gleich im Anschluss.
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