Der Favorit siegt einmal mehr – doch das Resultat wird zur Nebensache
Beim Oberländer Frauen-Derby zwischen dem UHC Laupen gegen Floorball Riders fallen 13 Tore – doch ein medizinischer Notfall auf den Zuschauerrängen überschattet das Spiel.
Kurz vor dem Saisonstart blickten Laupens Coach Yves Kempf und Giovanni Marti, Sportchef von Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti, in einem Gespräch bereits auf den ersten Oberländer Derby-Vergleich der Frauen-NLA. «Bei einem Sieg könnten wir sagen: Wir haben es wieder einmal geschafft», sagte damals Marti.
Doch auch in der jüngsten Auflage des Spiels blieb dieser Wunsch unerfüllt. Die favorisierten Laupnerinnen setzten sich am Ende klar 8:5 durch.
Schon bald rückte ohnehin das Geschehen auf dem Spielfeld in den Hintergrund. Ein medizinischer Notfall auf den Rängen überschattete das Spiel, bei dem ein Funktionär des gastgebenden Vereins verstarb.
Auf dem Feld war die Partie zu Beginn insbesondere im ersten Drittel offen. Riders-Angreiferin Malin Brolund reagierte auf den ersten Rückstand mit dem Ausgleich. Nur 16 Sekunden später brachte Chiara Taini die Laupnerinnen jedoch erneut in Führung. Bei einer Überzahlgelegenheit legte sie in der 16. Minute nach und traf zum 2:1.

