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Heimsieg beim NLA-Duell

Der Favorit siegt einmal mehr – doch das Resultat wird zur Nebensache

Beim Oberländer Frauen-Derby zwischen dem UHC Laupen gegen Floorball Riders fallen 13 Tore – doch ein medizinischer Notfall auf den Zuschauerrängen überschattet das Spiel.

Laupens Alina Hofmann (links), hier im Duell Céline Stäubli von den Floorball Riders, erzielte den letzten Treffer der Partie.

Foto: Robert Pfiffner

Der Favorit siegt einmal mehr – doch das Resultat wird zur Nebensache

Beim Oberländer Frauen-Derby zwischen dem UHC Laupen gegen Floorball Riders fallen 13 Tore – doch ein medizinischer Notfall auf den Zuschauerrängen überschattet das Spiel.

Kurz vor dem Saisonstart blickten Laupens Coach Yves Kempf und Giovanni Marti, Sportchef von Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti, in einem Gespräch bereits auf den ersten Oberländer Derby-Vergleich der Frauen-NLA. «Bei einem Sieg könnten wir sagen: Wir haben es wieder einmal geschafft», sagte damals Marti.

Doch auch in der jüngsten Auflage des Spiels blieb dieser Wunsch unerfüllt. Die favorisierten Laupnerinnen setzten sich am Ende klar 8:5 durch.

Schon bald rückte ohnehin das Geschehen auf dem Spielfeld in den Hintergrund. Ein medizinischer Notfall auf den Rängen überschattete das Spiel, bei dem ein Funktionär des gastgebenden Vereins verstarb.

Auf dem Feld war die Partie zu Beginn insbesondere im ersten Drittel offen. Riders-Angreiferin Malin Brolund reagierte auf den ersten Rückstand mit dem Ausgleich. Nur 16 Sekunden später brachte Chiara Taini die Laupnerinnen jedoch erneut in Führung. Bei einer Überzahlgelegenheit legte sie in der 16. Minute nach und traf zum 2:1.

Doch die Gäste aus Dürnten-Bubikon-Rüti hielten dagegen: Noch vor der ersten Pause glich die schwedische Neuverpflichtung Malin Hansson nach einem schönen Pass aus, und Esther Jeyabalasingam erzielte den 3:3-Ausgleich.

Laupen zieht im Mitteldrittel davon

Im Mittelabschnitt zeigten die Laupnerinnen dann ihre Klasse. Nur 25 Sekunden nach Wiederanspiel brachte Vanessa Wetten ihre Mannschaft in Führung. Wenig später war es Andrea Wildermuth, die mit einem Doppelschlag für klare Verhältnisse sorgte.

Die Floorball Riders kämpften sich zwar noch auf 4:6 und später 5:7 heran, doch das Spiel kippte nicht mehr. Spätestens als Alina Hofmann 53 Sekunden vor der Schlusssirene den bereits achten Treffer für den Playoff-Viertelfinalisten der Vorsaison erzielte, war die Entscheidung endgültig gefallen.


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