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Fussballprofi aus dem Oberland

Dieser Rütner ist nun sogar Nationalspieler

Elmin Rastoder ist nach dem Aufstieg mit dem FC Thun auch in der Super League auf einem Höhenflug. Jetzt bestritt er seine ersten Länderspiele.

Dieser Rütner ist nun sogar Nationalspieler

Elmin Rastoder ist nach dem Aufstieg mit dem FC Thun auch in der Super League auf einem Höhenflug. Jetzt bestritt er seine ersten Länderspiele.

Was haben Hinwil, Greifensee und Rüti gemeinsam? In allen drei Gemeinden aus der Region ist ein aktueller Fussball-Nationalspieler gross geworden. Der in der italienischen Serie A spielende Hinwiler Remo Freuler sowie der langjährige Mönchengladbach-Profi Nico Elvedi aus Greifensee sind längst bekannt und arriviert – ihnen folgt nun Elmin Rastoder. Das Besondere: Der Rütner trägt nicht das Schweizer Trikot, sondern hat kürzlich seine ersten beiden Länderspiele für Nordmazedonien bestritten.

So kam es zum ersten Aufgebot für das Nationalteam

Am Anfang stand ein Testspiel mit seinem Klub FC Thun im Juli gegen Lugano. 4:2 gewannen die Berner Oberländer bei der Hauptprobe zur neuen Meisterschaft. Elmin Rastoder traf gleich zweimal und leistete noch eine Vorlage zu einem Tor. «Es war das Spiel meines Lebens», sagt der Oberländer. Einen guten Eindruck von ihm hatte offenbar auch Lugano-Verteidiger Ezgjan Alioski. Der frühere Premier-League-Fussballer von Leeds United ist seit vielen Jahren eine wichtige Grösse im Nationalteam von Nordmazedonien. Er erkundigte sich deshalb bei Rastoders Mitspielern Marco Bürki und Leonardo Bertone, ob Rastoder den nordmazedonischen Pass habe. Mit den beiden Thunern hatte Alioski bereits früher zusammengespielt.

Schon bald nahm der Teammanager von Nordmazedonien Kontakt mit ihm auf – gefolgt von einem Gespräch mit Nationaltrainer Blagoja Milevski. Dieser berief Rastoder jüngst für das Test-Länderspiel gegen Saudi-Arabien (1:2) und die WM-Qualifikationspartie gegen Liechtenstein (5:0) erstmals ins Kader. Beide Male wurde er eingewechselt. «Das war ein unbeschreibliches Gefühl», sagt Rastoder und spricht von einem Gänsehautmoment. Vor allem, weil beim Heimspiel in Skopje nahezu seine ganze Verwandtschaft auf der Tribüne sass. Und auch die Rückmeldungen der Verbandsverantwortlichen waren positiv. Der 23-Jährige kann sich somit berechtigte Hoffnungen machen, beim nächsten Zusammenzug im Oktober mit den wichtigen Spielen gegen Belgien und Kasachstan wieder berücksichtigt zu werden.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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