Im Parlament Uster wandelt sich das Bild – und es wird weiblicher
Rechtsrutsch scheitert
Während in der politischen Mitte umgestuhlt wird, bleiben die starken Enden stabil. Den gewünschten Rechtsrutsch verpassen die bürgerlichen Parteien trotz dem Gewinn der FDP – um zwei Sitze.
Die Würfel sind gefallen. Nachdem der Stadtrat, die Primarschulpflege und die Sozialbehörde von Uster neu gewählt wurden, sind nun auch die Sitzverteilung sowie die neuen Parlamentarierinnen und Parlamentarier bekannt.
Was auffällt: Das bürgerliche Lager konnte seine gewünschte Mehrheit nicht erreichen. «Mit neu 17 Sitzen, bestehend aus SVP, FDP, EDU und der Mitte, konnten wir unsere Position dennoch stärken, was uns sehr freut», sagt der Ustermer SVP-Präsident Daniel Schnyder
Damit fehlen den politisch Mitte-rechts angesiedelten Parteien (wenn man die Ein-Mann-Partei BPU von Paul Stopper nicht mitzählt) zwei Stimmen für die Mehrheit im 36-köpfigen Parlament.

