Das wird Bauma die nächsten vier Jahre beschäftigen
Wachstum, Kosten und Prioritäten
Wo soll die Gemeinde in den nächsten Jahren investieren? Können die Steuern gesenkt werden, oder sind die fetten Jahre wirklich vorbei?
Was die Gemeinde Bauma in Zukunft umtreibt, lässt sich an wenigen zentralen Themen festmachen. Allen voran steht der geplante Neubau des Werkhofs auf dem Grundstück Langmatt. Gemeindepräsident Andreas Sudler (parteilos) hofft, dass das Projekt bald realisiert werden kann – allerdings nicht zu den veranschlagten Kosten von rund 20 Millionen Franken. Die Ausgaben müssten aus seiner Sicht deutlich tiefer ausfallen.
Er selber werde sich in vier Jahren nicht mehr als Gemeindepräsident zur Verfügung stellen. «Ausser der Werkhof ist bis dahin noch nicht gebaut», fügt er schmunzelnd an.
Sudler sitzt seit 2014 im Baumer Gemeinderat. 2016 wurde er zum Gemeindepräsidenten gewählt. Bei seiner Wiederwahl 2022 erzählte er der «Baumerziitig», dass das Team gut funktioniere, weil die talentiertesten Leute am richtigen Ort sässen und den Einwohnerinnen und Einwohnern von Bauma mit einer bürgernahen Verwaltung der bestmögliche Support geboten werden könne. Damals sagte er schon, dass Bauma wachsen werde.

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