Schafft die SP nach 14 Jahren die Rückkehr in Pfäffikon?
Ausgangslage vor den Wahlen
Fünf Bisherige und zwei Neue wollen einen Sitz in der Pfäffiker Exekutive für sich gewinnen. Dies läuft auf ein Duell von SP versus SVP hinaus.
Von «Flaute am linken Flügel» 2014 über «Lust auf links» 2018 bis hin zu «Links-weiblicher Angriff auf die Bisherigen» 2022 haben die Schlagzeilen vor den Behördenwahlen in Pfäffikon den Fokus stets auf das Schicksal der Linken in der Gemeinde gelegt. Genauer gesagt auf das Schicksal der SP. Tatsächlich ist es bald 14 Jahre her, seit die SP zuletzt ihren Fuss im Gemeinderat hatte. Passiert ist: nichts.
2012 sorgte nicht etwa eine Wahl, sondern der Tod der damals amtierenden SP-Gemeinderätin Ursula Angst für das Ausscheiden der Partei aus der Exekutive. Bei der Ersatzwahl verlor die SP ihren Sitz an die EVP, seither waren jegliche weiteren Angriffe gescheitert. Vor vier Jahren konnte die SP mangels Interessenten gar nicht erst einen Kandidaten für die Exekutive stellen, dafür versuchten es zwei Juso-Frauen – ebenfalls erfolglos.
Jetzt will es Marc Grosspietsch richten. Er kam vor 20 Jahren aus Deutschland in die Schweiz. Seit 2017 ist er Parteipräsident der örtlichen SP und seit 2022 gewähltes Mitglied der Sozialbehörde. «Um die nötigen Beziehungen und Kenntnisse aufzubauen, wollte ich Schritt für Schritt vorgehen. Erst eine gefestigte Erfahrung durch mein langjähriges Amt als Parteipräsident und als Mitglied der Sozialbehörde und danach erst der Sprung in den Gemeinderat.»

