Grünes Licht fürs Schulhaus Wüeri und neue Köpfe für die Behörden
Eine Abstimmung, zwei Wahlen
Greifensee und Uster haben die Weichen für 2027 gestellt: Die Stimmberechtigten beider Gemeinden heissen die 3,3-Millionen-Erweiterung des Schulhauses Wüeri gut. Gleichzeitig sind die künftigen Schulpflegen gewählt.
Mit dem Urnengang vom Sonntag ist die im Frühjahr beschlossene historische Entflechtung der Sekundarschulen in die entscheidende Phase getreten. Damals hatten Uster und Greifensee mit über 84 Prozent Ja-Stimmen das Ende der 127-jährigen Oberstufenschulgemeinde Nänikon-Greifensee (OSNG) per Ende 2026 besiegelt, um die Grenze der Schulgemeinde an diejenige der Politischen Gemeinden anzugleichen. Ab dem 1. Januar 2027 gehören Nänikon und Werrikon organisatorisch zur Sekundarschule Uster (SSU), während Greifensee mit der Sekundarschule Greifensee (SSG) eine eigene Schulgemeinde bildet.
Dass der Schulalltag im gemeinsamen Schulhaus Wüeri in Nänikon dennoch wie gewohnt weitergeht, haben die Stimmberechtigten nun auf zweierlei Ebenen untermauert: mit personellen Entscheiden und einem deutlichen Bekenntnis zur Schulinfrastruktur.

