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Abstimmungen am 14. Juni

Die Sekundarschulgemeinde Turbenthal-Wildberg wird verkleinert

Weit über die Hälfte der Stimmberechtigten in Turbenthal und Wildberg sagten Ja dazu, dass Wildberg aus der Sekundarschulgemeinde austritt. Entscheidend für beide Gemeinden.

Der Fusion zwischen Pfäffikon und Wildberg steht kaum mehr etwas im Weg. (Archiv)

Foto: Simon Grässle

Die Sekundarschulgemeinde Turbenthal-Wildberg wird verkleinert

Abstimmung am 14. Juni

Weit über die Hälfte der Stimmberechtigten in Turbenthal und Wildberg sagte Ja dazu, dass Wildberg aus der Sekundarschulgemeinde austritt. Das ist entscheidend für beide Gemeinden.

Das Ergebnis ist eindeutig: Die Sekundarschulgemeinde Turbenthal-Wildberg wird verkleinert, Wildberg wird aus dieser Schulgemeinde austreten. Mit einem Total von knapp 78 Prozent sprachen sich die Stimmberechtigten in Turbenthal und Wildberg dafür aus – Wildberg mit rund 79 Prozent, Turbenthal mit 77 Prozent. Beachtlich ist dabei auch die Stimmbeteiligung in Wildberg: Rund 62 Prozent warfen ihr Stimmcouvert ein, in Turbenthal waren es etwa 44 Prozent.

Mit diesem Ergebnis sind beide Gemeinden in ihren jeweiligen Plänen einen Schritt weiter. In Turbenthal könnte die Debatte über Einheitsgemeinde oder Kreisschule erneut geführt werden. Für Wildberg heisst das: eine Hürde weniger für die Fusion mit Pfäffikon.

Denn voraussichtlich im Februar 2027 werden Wildberg und Pfäffikon über eine mögliche Fusion abstimmen. Dafür hätte Wildberg sowieso aus der aktuellen Sekundarschulgemeinde austreten müssen, da seit 2018 eine Änderung des kantonalen Gemeindegesetzes gilt, die besagt, dass die Gebiete von Schulgemeinden mit dem Gebiet einer oder mehrerer Politischen Gemeinden übereinstimmen müssen.

Wäre die Vorlage abgelehnt worden, wäre eine Fusion dennoch möglich, jedoch nur mit grossem Aufwand – organisatorisch wie auch finanziell. Die Organisation der Sekundarschulgemeinde hätte man zu einem späteren Zeitpunkt erneut angehen müssen, sagte die künftige Wildberger Gemeindepräsidentin Esther Pfenninger (FDP) – die ab dem 1. Juli ihr Amt antritt – zu dieser Vorlage. Doch diese Hürde hat sich nun erledigt. «Ich habe natürlich grosse Freude», sagt sie nun. «Das bestätigt unser Vorhaben zur Gemeindeentwicklung.» Mit diesem Entscheid sei die Gemeinde Wildberg für die Fusion auf Kurs. «Es freut mich auch, dass nicht nur die Wildbergerinnen und Wildberger unseren Zukunftsplänen vertrauen, sondern auch in Turbenthal das Ziel zur Bildung einer Einheitsgemeinde weiterverfolgt werden kann.»

Da diese Vorlage angenommen wurde, tritt auch die Vorlage zur Teilrevision der Gemeindeordnung in Wildberg in Kraft. Diese wurde mit rund 80 Prozent von den Wildbergerinnen und Wildbergern angenommen. Da Wildberg aus der Sekundarschulgemeinde austritt, muss dementsprechend die Gemeindeordnung angepasst werden.

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