Effretikon und der Japankäfer: «Wir sind glimpflich davongekommen»
Nach Ende der Massnahmen
Plötzlich war beim Grüngut vieles nicht mehr erlaubt: Der Japankäfer zwang Illnau-Effretikon zum Improvisieren. Nun ist die Stadt für die nächste Saison gerüstet.
Der Japankäfer hat grossen Hunger. Setzt er zur Fressorgie an, ist kaum etwas vor dem asiatischen Einwanderer sicher. Weil er seit ein paar Jahren in Kloten sein Unwesen treibt, musste der Kanton Zürich reagieren, den Befallsherd als rote Zone deklarieren und um diese herum eine Pufferzone ziehen.
Weil der Käfer auf dem Vormarsch ist, sind auch die Grenzen in Bewegung. So musste sich Illnau-Effretikon dieses Jahr plötzlich auch mit dem Thema herumschlagen. Und das sehr kurzfristig. Denn die Baudirektion hatte Anfang Mai darüber informiert, dass Befallsherd und Pufferzone erweitert werden mussten.
Letztere umfasste neu das Gemeindegebiet von Illnau-Effretikon – respektive einige Teile davon. Während der Hauptort Effretikon und die Aussenwachten Bisikon und Bietenholz zur Zone gehörten, lagen das Dorf Illnau und die übrigen 14 Aussenwachten ausserhalb davon.
