Nun wird der Japankäfer auch im Oberland zum Problem
Melde- und bekämpfungspflichtig
Ab dem 1. Juni gehört ein Teil von Illnau-Effretikon zur sogenannten Pufferzone. Die Stadt muss ihren Umgang mit Grüngut kurzfristig anpassen – und nicht nur sie.
Der Japankäfer ist hungrig und wenig wählerisch: Rund 400 hiesige Pflanzenarten stehen auf seinem Speiseplan, darunter Äpfel, Kirschen, Mais, Erbsen, Rosen oder auch Haselsträucher. Während sich der kaffeebohnengrosse Käfer an Blättern, Blüten und Früchten zu schaffen macht, schädigen seine Engerlinge die Wurzeln von Wiesen- und Rasenflächen.
Weil der aus Asien eingeschleppte Käfer hierzulande kaum natürliche Feinde hat, ist das Schadenspotenzial enorm. Fachleute des Bunds rechnen mit Schäden von mehreren hundert Millionen Franken pro Jahr.

