Die Lehren des Kantons aus dem GZO-Schlamassel
Natalie Rickli
Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli lud die Medien zum Jahresgespräch. Thema war auch die Schieflage des GZO Spitals Wetzikon.
«Spitallandschaft Kanton Zürich» lautete der Titel des Jahresmedienanlasses mit Regierungsrätin Natalie Rickli (SVP) und Jörg Gruber, dem Chef des kantonalen Amts für Gesundheit. Der Blick auf diese Landschaft ist durchaus erfreulich. Die Ertragskraft der Zürcher Spitäler hat sich im vergangenen Jahr deutlich verbessert.
Insgesamt erzielten die Einrichtungen auf der Zürcher Spitalliste im Jahr 2025 eine Marge von 8,7 Prozent (Vorjahr: 7,1 Prozent). Dieser Wert zeigt, wie viel vom Umsatz einem Unternehmen vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen sowie Miet- und Leasingaufwendungen verbleibt.
Deutlich unter diesem Wert bewegt sich das GZO Spital Wetzikon, das 2025 eine Marge von 5,0 Prozent auswies. Rechnet man die Aufwendungen für Berater-, Prozess- und Restrukturierungskosten im Rahmen des Nachlassverfahrens in diese Marge ein, fällt sie auf 3,7 Prozent. Das ist weit entfernt vom Zielwert von 10 Prozent.

