Ustermer Stimmvolk entscheidet über 4,5-Millionen-Bauminitiative
Showdown an der Urne
Das Ustermer Stadtparlament will mehr Stadtbäume, lehnt finanzielle Beiträge an private Grundeigentümer jedoch klar ab. Der Gegenvorschlag ist den Grünen jedoch nicht genug. Sie halten an ihrer Volksinitiative fest.
Die Würfel sind gefallen: Die Grünen ziehen ihre kommunale Volksinitiative «Mehr Bäume für Uster!» trotz des vom Stadtparlament beschlossenen Gegenvorschlags nicht zurück. Damit kommt es an der Urne zum Grundsatzentscheid darüber, wie viel Geld die Stadt für ihr Stadtklima ausgeben soll – und ob auch private Gartenbesitzer von Steuergeldern profitieren dürfen.
Die Partei stellt auf ihrer Website klar, dass sie mit ihrer Volksinitiative in den Abstimmungskampf zieht. Das Parlament hatte das Begehren zwar mit 12 zu 22 Stimmen abgelehnt und stattdessen den Gegenvorschlag des Stadtrats verabschiedet. Doch dieser Kompromiss greift den Initianten viel zu kurz.

